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Die Region
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"Portugal heißt Sie herzlich willkommen in einem Gebiet reich an regionalen Gegen"


Die Region Centro begrüßt Sie in einer Gegend voller Kontraste sowohl in Hinsicht auf die abwechslungsreiche Landschaft als auch die vielseitige von den Feldern und vom Meer geprägten Gastronomie. Lernen Sie die hiesige seit Generationen überlieferte Kunst, Gebräuche und Traditionen kennen.

Die Region Centro liegt im Herzen Portugals und grenzt im Norden an die Region Norte, im Süden an den Alentejo und die Region Lissabon, im Westen an den Atlantik und im Osten an Spanien. Sie ist unterteilt in zwei große unterschiedliche Regionen: die Beira Litoral mit den Distrikten Aveiro, Coimbra, Viseu und Leiria, und die Beira Interior mit den Distrikten Guarda und Castelo Branco.

In der Beira Litoral ist besonders der Distrikt von Aveiro bedeutend, dessen von Salinen, Stränden und Lagunen umgebene Hauptstadt auch als das “Venedig Portugals” bekannt ist, dessen Bild vom Haff, das bis in die Stadtmitte reicht, bestimmt wird. In früheren Zeiten waren die Kanäle Verbindungs- und Transportwege in Aveiro, heute lädt die bekannte Ria de Aveiro die Touristen zu einer Fahrt an Bord eines  „Moliceiros” – den typischen grell bunt gestrichenen Fischerbooten - auf den Kanälen ein. Kosten Sie auch die berühmteste, echt typische Süßigkeit aus Aveiro – die Ovos Moles -, eine in Meeresmotiven gegossene Eiercreme.

 

 

Quinta da Pedreira

Die Quinta da Pedreira liegt in Ouca, Landkreis Vagos; hier werden hauptsächlich natürliche Brut-Schaumweine und Tresterschnaps hergestellt. Die mitten in der gesetzlich abgegrenzten Weinregion Bairrada gelegene Quinta lädt Sie ein, beim Rebenschnitt oder der Weinlese – den beiden für die Qualität des Weines ausschlaggebende Wein-Ereignisse - dabei zu sein. Über das ganze Jahr öffnet die Quinta da Pedreira ihre Türen zu einem Kellereibesuch und/oder zur Weinprobe.

Rebstockschnitt und Reberziehung – Dezember und Januar
Weinlese – ab Mitte September bis Anfang Oktober

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Die seit 1993 von Ricardo Furtado bewirtschaftete Quinta da Pedreira umfasst heute ein 7 Hektar großes Anbaugebiet auf kalkhaltigem Lehmboden vorwiegend in Südlage, das rundherum von Kiefernwäldern geschützt ist. Dieses Gebiet gehört zu einem Weinanbaugebiet, das für seine hervorragende Rebenqualität bekannt ist.
Bereits im 19. Jahrhundert wurde hier Weinbau betrieben, die Umstellung auf die heutige Bewirtschaftungsart begann jedoch erst in den 80er Jahren. Dabei wurden wieder edle Rebsorten der Bairrada neu angepflanzt, die bewirtschaftete Fläche ausgedehnt und auf Maschineneinsatz umgestellt.
Auf Grund der Eigenschaften dieses “Terroir” setzt sich der Rebanbau zu 75% aus weißen Rebsorten zusammen, auf der Restfläche wird die in der Gegend traditionelle rote Rebsorte Baga angebaut. Unter den weißen Rebsorten sind insbesondere Maria Gomes, Bical und Chardonnay zu nennen. Aus dieser Mischung entstehen die natürlichen Brut-Schaumweine und ein in Holzfässern mindestens 15 Jahre lang gealterter Tresterschnaps.

 

 


Fahrten auf der Ria de Aveiro

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Lassen Sie sich von der Ria de Aveiro faszinieren und lernen Sie an Bord eines Seetangfischers (Moliceiro) ein wenig von ihrer Geschichte kennen…

Die Ria (Haff) de Aveiro ist durch die Verdrängung des Meeres auf Grund von der Küste entlang vorgelagerte Landstreifen entstanden, hinter denen sich ab dem 16. Jahrhundert eine Lagune bildete, die eines der bedeutendsten und schönsten hydrographischen Gebilde entlang der portugiesischen Küsten ist. Obwohl sie Jahr für Jahr kleiner wird, trägt sie mit der Salzgewinnung weiterhin bedeutend zur Wirtschaft Aveiros bei, bei der Jahrtausende alte Verfahren verwendet werden. Auch heute noch ist die Salzgewinnung, die weiterhin in zig Salinen betrieben wird, eines der typischen Gewerbe Aveiros.

Insbesondere im nördlichen Teil der Ria werden Fahrten mit den Moliceiros – diesen einzigartigen, perfekt konstruierten und mit bunten naiven Bildern verzierten Booten –durch die Kanäle der Stadt veranstaltet, so dass man von dort aus die Schönheit der Stadt bewundern kann und etwas von ihrer Geschichte erfährt.

 

Kunst der Xávega

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Die Kunst der Xávega ist eine der ältesten und eigentümlichsten handwerklichen Fischfangarten, bei der eine Gruppe Fischer in einem Ruderboot Sacknetze auswirft, in die sie einen Fischschwarm hineintreibt. Danach werden die Netze mit Hilfe von Ochsen an den Strand gezogen. Ein Gewühl aus Männern und Frauen arbeitet nun mit vereinten Kräften daran, die Netze auf dem Sand auseinander zu legen und alle Fische aus den Maschen zu sammeln, die immer wieder ins Wasser zu entwischen versuchen.
Obwohl diese Kunst langsam ausstirbt, gibt es immer wieder Gelegenheit sie am Strand von Vagueira (Vagos) mitzuerleben, wo die Fischer wie früher in Holzbooten gegen die Brandung ankämpfen. Diese Fischfangtechnik hängt vom Wetter, den Gezeiten und den Fischschwärmen ab. Gibt es viele, dann wird im Sommer 4 bis 5 mal am Tag und im Winter 1 bis 2 mal auf diese Art Fisch gefangen.

Heutzutage werden neue Maschinentechniken zu Hilfe genommen, um die mühselige Arbeit des Hinaufziehens der Netze zu erleichtern. An Bord der alten Boote werden Außenborder eingesetzt, und Traktoren ziehen die Boote ins Wasser und später die Netze an Land.

 

 

Buçaco

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Die Mata Nacional do Buçaco ist ein geschütztes Waldgebiet in der Serra do Buçaco (Luso –Mealhada). Dieser Nationalpark wurde vom Orden der barfüßigen Karmeliter angelegt, die zwischen 1628 und 1834 dort weilten und zunächst die zirka 90 Hektar große Waldfläche einfriedeten, um den Zugang zu ihr einzuschränken, damit sie sich in Ruhe und Abgeschiedenheit dem Gebet, der Einkehr und der Buße widmen konnten. Sie widmeten sich insbesondere dem Schutz und der Aufforstung des Waldbestands von Buçaco, in dem sie wahre Kunstwerke errichteten, die von ihrem Glauben zeugen,. Das Kloster, die Einsiedelei und kleinere Bauten ( Kapellen, Brunnen, usw.) bilden einen der größten und eigentümlichsten Architekturbestände in Form einer Einsiedelei – die Einsiedelei der Barfüßigen Karmeliter. Die Mata Nacional do Buçaco hat einen riesigen botanischen und landschaftlichen Bestand, der auf der Welt einzigartige Pflanzenarten und hunderte Jahre alte Riesenbäume  umfasst, die damals der Orden der barfüßigen Karmeliter eingeführt hat, so auch die berühmte Buçaco-Zeder (Cupressus lusitanica).

 

 

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